Überlegungen zum Thema Gesundheit                   

Gesundheitspflege, da wird Konsens bestehen, ist die preisgünstigere, angenehmere und zukunftsfähigere Variante gegenüber dem Kurieren von Krankheit im Alter. Im Angebot sind dermaßen viele Gesundheitsmethoden, dass einem ganz schwindelig wird. Aus dieser Verwirrung retten sich viele Gesundheitsinteressierte in die Oberflächlichkeit und betreiben Sport. Zu eindringlich werden Gesundheit, Fitness, Leistungsfähigkeit und jugendliches Aussehen in einen Topf geworfen.    
Die Weltgesundheitsorganisation definiert einen sehr vielschichtigen Gesundheitsbegriff. Er benennt körperliche, psychologische und soziale Gesichtspunkte.
Salutogenetische Forschungen weisen auf eine entscheidende Bedeutung sinnstiftender Anbindungen hin.

Der Sport 

Im Rahmen meines Sportstudiums beschäftigte ich mich besonders mit den Themen, die auf Prävention und Rehabilitation ausgerichtet waren. Zu jener Zeit recht traditionell Kung Fu trainierend, beeindruckten mich die asiatischen Ansichten über die "Einheit von Geist und Körper" und dem damit verbunden Mensch- und Weltbild. Zwar stehen auch für den Sport soziologische, antropologische und medizinische Betrachtungen bereit, die sportliche Tätigkeit selber bleibt aber immer das heruntergebrochene Leistungsprinzip. Da hilft es auch nicht wenn man sagen kann: Das hat aber Spaß gemacht. Geistig-körperliche Zusammenhänge werden nicht konkret erfasst. Der Sport scheidet also als "all inclusiv" Präventionsmethode aus.

Der Geist

Als wesentlich konstruktiver erwiesen sich Einsichten in Richtung der Sprachwissenschaften. Neurolinguistik, Neurowissenschaften, der gesundheitsorientierten Psychologie, der Molekularbiologie und eben last not least der Quantenphysik: Diese (westlichen) Wissenschaften weisen nach, dass sich transzendente, also unser Alltagswachbewusstsein durchdringende Praktiken auf alles, was wir tun und lassen, positiv, konstruktiv und somit als gesundheitsförderlich auswirken. Nicht nur für uns selbst sondern auch für unsere Umwelt. Und sie weisen nicht nur nach, dass es so ist, sondern auch ein Wenig, wie es funktioniert.

Die Einheit von Geist und Körper 

Die alten griechischen Philosophen und in späterer Zeit auch andere, postulierten, dass unsere Körper irgendwie die Spiegel unserer Seelen sind. Sie erkannten eine alles durchdringende Planungs- und Strukturierungsintelligenz. Sollte diese Intelligenz auf die Bildung des Körpers wirken kann man über den Körper auch auf diese Intelligenz einwirken. Qigong und Akupunktur nehmen gezielt Zugriff auf diesen Zusammenhang. Qigong vermittelt mit Körperübung/Körperform geistige/emotionale Zustände. So wird eine Anbindung an die seelischen Potentiale bewerkstelligt. Dieses lässt Individualität und Autentizität entstehen. Autentizität duldet keine falschen Zwänge, Opportunität, Aufgesetztheit, Masken usw. So erwächst aus Qigong auch eine gesundheitsstiftende Auseinandersetzung mit dem gesamten Lebensumfeld.