Ich begrüße Sie auf meiner Homepage über Qigong. Ich freue mich über Ihr Interesse an dieser hier recht unüblichen Methode für Gesundheitspflege. Auf dem Markt für Prävention wird so Einiges angeboten. Und der Begriff der ENERGIE für alles Mögliche angewendet. Ich möchte Sie auf diesen Seiten einladen zu einer Schau der gesundheitsfördernden Möglichkeiten, die Qigong bietet: Wo kommt seine Wirkung her und ... was kann Qigong hier in dieser Welt bewirken? Qigong ist, aus der asiatischen Welt stammend, für den westlichen Menschen mit einigen Widersprüchen und mentalen Grenzüberschreitungen behaftet (z.B. durch die Nutzung der hier im Westen als mysteriös angesehenen Lebensenergie), die Glaubwürdigkeitsprobleme mit sich bringen. Sollte man sich auf das Praktizieren von Qigong einlassen, so kann man es ganz an der Oberfläche als Gymnastik betreiben oder, das kommt dann mit der Zeit, seine hintergründigen Potentiale ausschöpfen.
Sie werden hier lesen können, wie sich mein Begriff von Gesundheitspflege
aus meiner Biographie als Krankenpfleger heraus entwickelt hat.
1956 in Hannover geboren, lernte und arbeitete ich 10 Jahre als Krankenpfleger an der Medizinischen Hochschule Hannover, studierte dann Sport für das Lehramt an der Universität Hannover.
Vom 22. bis 35. Lebensjahr trainierte ich Tam Dao Kung Fu bei Großmeister Ngo van Dan in Hannover. Die Tür zur asiatischen Energiearbeit war damit geöffnet. 1994 erwarb ich das Übungsleiterzertifikat für Qigong der Universität Oldenburg und unterrichte seitdem Qigong als Gesundheitspflege.
Von der Kranken- zur Gesundheitspflege, eine politisch-humanistische Ausrichtung
Durch meine Arbeit an der Medizinischen Hochschule Hannover, der "Speerspitze unserer heutigen Gesundheitsindustrie", wurde ich direkt Zeuge jener Vorgänge, die heute der Schulmedizin ihre landläufige Kritik einbringen. Auch meine 10-jährige Tätigkeit bei einem Pflegedienst führte mir wiederholt vor Augen, dass unser Gesundheitssystem wirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten gehorcht, inclusive Wachstum ... und der "Verbraucher" freut sich, denn wer die Zeche bezahlt, das ist ja die (blöde) Krankenkasse. Aber au weia! Die Krankenkasse, die bezahle ich ja selbst ein. Und zwar genau so viel wie eine kleine drei Zimmer Wohnung monatlich an Miete kostet. Und dazu kommt noch, dass dieses Gesundheitssystem den tatsächlichen Bedarf an Gesundheit nicht befriedigt.
Der direkte Umgang mit Krankheit und auch der Blick auf das Umfeld zeigte mir, wie unschön, zwingend und lebensfeindlich Krankheit ist. Mindestens die Hälfte allen Schicksals ist, das ist meine Hypothese, mit der richtigen Methode abwendbar. Ich hatte als Krankenpfleger auf Station eine interessante Beobachtung gemacht: Auf der Bauchchirurgie war der Kühlschrank immer voll, auf dem Stationstisch immer eine Riesenschachtel Pralienen der feinen Qualität, Alles Zuwendungen der Patienten und deren Verwandschafts- und Freundeskreis. Später, auf der Gefäßchirurgie herrschten in Kühlschrank und auf dem Tisch gähnende Leere. Dafür war die Stationskasse immer prall gefüllt und der Patient ging gern mal um die Ecke eine schmöken oder einen Kurzen zu sich zu nehmen. Zufall? Für mich nicht. Krankheit, oder besser gesagt: Die Überlastung bestimmter Organsysteme im Körper korrespondiert mit bestimmten Werthaltungen dem Leben gegenüber nicht nur der krank gewordenen Personen selbst sondern deren ganzen Millieus. Hier der Esser und Überlaster des Verdauungstraktes, dort die Nervengiftstimmulierer. Wie ich aber mit diesen Werthaltungen umgehe, wenn ich sie als solche erkenne, steht mir frei, denn sie sind mentaler, ja sogar emotionaler Natur.
So warf sich mir die Frage nach einer qualitativ "vollwertigen" Präventionsmethode auf, die auf mentaler, emotionaler und körperlicher Ebene wirkt, und deretwegen man weder ein Sportler noch zum Gesundheitsapostel werden muss, die einen wie auch unsere äußere Körperpflege im Alltag ganz unaufgeregt begleiten kann.
